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Gilching

Kultur für alle - Bei der 1. Gilchinger Kulturwoche (13.-22.11.2015) arbeiten 18 Gilchinger Kulturvereine zusammen. Hier ist für jeden Geschmack und für jedes Alter erstaunlich viel geboten

Schwer zu sagen, wen diese Kulturwoche wohl nicht ansprechen würde. Von A bis Z hat jeder der 18 verschiedenen Kulturvereine Gilchings seine Kernkompetenzen zusammengetragen. Herausgekommen ist eine äußerst vielseitige 1. Gilchinger Kulturwoche (13. bis 22. November 2015), die das bunte kulturelle Leben des Ortes bündelt und nach außen trägt. Und da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei: Von Ausstellungen bis Archäologie, Brauchtum bis Breakdance, Film bis Führungen, Jazz bis Jodeln, Kabarett bis Klassik, Line Dance bis Lyrik, Percussion bis Performance, Schauklöppeln bis Silberschmuck, Tanz bis Theater – sage und schreibe 45 Veranstaltungen sollen das Publikum aus Gilching und darüber hinaus anlocken und begeistern. „Wir fangen gemeinsam an, die kulturelle Vielfalt Gilchings nach außen zu tragen,“ so Matthias Helwig, Kulturreferent der Gemeinde.

Dies verspricht eine außergewöhnlich vielseitige, fröhliche und bunte Kulturwoche zu werden: Neun Tage, 18 Vereine, 45 Veranstaltungen. Los geht’s mit dem Kunstforum, das zur Eröffnung eine hochkarätige Formation einlädt: Allan Bergius, stellvertretender Solo-Cellist des Bayerischen Staatsorchesters und die Pianistin Elizabeth Hopkins interpretieren mit dem Violinisten Boris Kucharsky die Werke von Ludwig van Beethoven und Joseph Haydn (13.11.).

Klassische Musik von und für Jugendliche steht beim Ksskonzert des Sommerworkshops „Music on the Isles“ von Caroline Bergius auf dem Programm (14. und 15.11.). Die Musikschule Gilching schickt Anna Valiulina & friends mit hochkarätigem Jazz ins Rennen (16.11.), Backclap bringt fulminante Percussion auf die Bühne (17.11.).

Das weithin bekannte Monis Brettl präsentiert die außergewöhnliche Vagabundenkapelle „Häisd'n'Däisd“, frisch, fromm, fröhlich, fränkisch (16.11.), die Kleinkunstbühne im „Weinladen“ hat Wortakrobat und Tastengenie André Hartmann zu Gast (20.11.). Heiteres und nachdenkliches Literarisches Kabarett zum 125. Geburtstag von Kurt Tucholsky kündigt der Obere Wirt an (15.11.). Die Guichinga Dorfbühne lädt zum turbulenten und urkomischen „Kein Dinner für Sünder“ (13.-21.11.). Tina Reuther erzählt mit Markus Schweiger Lyrisches von der Liebe (18.11.).

Malerische Erlebnisse versprechen die Kunstausstellungen von Ruth Neureiter, Rose Zaddach und Hannelore Skottke (22.11.). Die Filmstation Gilching hält nicht nur Romantisches für Senioren bereit (19.11.), sondern auch aktuelle Filme wie „Ich & Kaminski“.

Die Volkshochschule lädt zu Tänzen aus aller Welt (15.11.) und Reisen in die Weiten des Weltalls (19.11) sowie zu Workshops zu Line-Dance (14.11.), Schauklöppeln (18.11.) und Silberschmuck (22.11.). Die Schule der Fantasie bietet eine Herbst- und Fantasiewerkstatt (18. und 20.11.).

Beim „Guichinger Brauchtum“ kann man Bairische Volkstänze mit so schönen Namen wie Dreher, Kikeriki oder Hiatamadl tanzen (19.11.). Nicht ganz so traditionell, aber umso rasanter geht es im Jugendhaus beim Breakdance-Workshop für Jugendliche zu (14.11.). Kinder wiederum können auf dem neuen Abenteuerspielplatz herumtollen und an Aktionen teilnehmen.

Die Buchhandlung Leselust lädt zur Lesung des regionalen Krimis „Fünfzehenland“ (19.11.) und zu „All you can read“, wo man nach Herzenslust drei Stunden lang in Büchern schmökern kann, bei allerlei Kulinarischem und einem Glas Wein (20.11.).

Die „Gesellschaft für Archäologie und Ortsgeschichte“ lässt die 2.000 Jahre alte Historie Gilchings mit römischen Gesellschaftsspielen, einem römischen Kindervormittag oder einem Vortrag über die merowingischen Königinnen lebendig werden (14.-19.11.).

Und zum Abschluss noch einmal Klassische Musik: Der Kulturkreis gestaltet das Abschlusskonzert mit dem weithin bekannten E.T.A.-Hoffmann-Trio. Für den Cellisten Christoph Probst dürfte der Abend ein ideelles Wiedersehen mit seinem Großvater sein, dem Widerstandskämpfer Christoph Probst, nach dem das Gilchinger Gymnasium benannt ist (21.11.). Zu hören sind Werke u.a. von Rachmaninoff und Mendelssohn-Bartholdy.

Kulturmanagement | Bei uns veröffentlicht am 11.11.2015


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