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BRK Gilching: Viele Einsätze durch Insektenstiche im Landkre

Alarmsignale bei Insektenstichen

BRK Gilching sagt, wie man sich bei allergischen Reaktionen richtig verhält

29. August 2013, Gilching/ Landkreis. Mehrmals täglich rückt der Rettungsdienst im Landkreis Starnberg derzeit zu Einsätzen wegen allergischen Reaktionen in Folge von Insektenstichen aus. Auch die Helfer vor Ort der BRK Bereitschaft Gilching werden regelmäßig aus diesem Grund alarmiert. Von den ersten Anzeichen bis zum so genannten anaphylaktischen Schock nimmt das Notfallbild oft einen rasant schnellen Verlauf. Die Sanitäter des BRK Gilching haben deshalb wichtige Hinweise zur Ersten Hilfe zusammengestellt.

Auf frühe Anzeichen reagieren

Normalerweise bereitet ein Insektenstich keine Probleme. Steckt der Stachel noch in der Haut, sollte man ihn mit einer Pinzette vorsichtig herausziehen, ohne die Giftblase am hinteren Ende auszudrücken und anschließend die Einstichstelle kühlen. Anders bei einer allergischen Reaktion: In dem Fall treten sehr schnell nach dem Kontakt mit dem Gift erste Symptome auf. Deutliche Warnsignale sind Quaddeln und Schwellungen am ganzen Körper - nicht nur an der Einstichstelle, Juckreiz, Kratzen im Hals, Herzrasen, Schweißausbrüche, Schwindel, Übelkeit sowie Atemnot bis hin zur Bewusstlosigkeit. Bereits bei den ersten Anzeichen sollten Angehörige nicht zögern und sofort den Rettungsdienst mit Notarzt unter der Rufnummer 112 alarmieren. Wichtig: Den Betroffenen beruhigen und keinesfalls alleine lassen. Leidet der Patient nicht unter Atemnot, sollte man ihn hinlegen und mit hochgelagerten Beinen in die Schocklage, bei Bewusstlosigkeit und vorhandener Atmung in die stabile Seitenlage bringen. Im Extremfall kann es auch zum Herz-Kreislauf-Stillstand kommen. Dann müssen Ersthelfer mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen. Bei Stichen in den Mund- und Rachenraum besteht die Gefahr, dass die Atemwege zu schwellen. In dem Fall Eiswürfel lutschen lassen und kalte Umschläge um den Hals legen.

Augen auf im Freien

Vor allem jetzt im Spätsommer und im Herbst sind Wespen nach wie vor aktiv. Im Freien sollte man deshalb Flaschen gut wiederverschließen, Gläser abdecken und vor dem Trinken nochmals kontrollieren. Besondere Vorsicht ist bei Kindern geboten: Bei einem Stich in den Hals oder Rachen schwellen ihre Atemwege noch schneller zu als bei Erwachsenen. Eltern sollten deshalb darauf achten, dass Kinder Getränke im Freien nur mit einem Strohhalm zu sich nehmen.

BRK Gilching | Bei uns veröffentlicht am 29.08.2013


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